#12 Rawene – Waipoua Forest – Baylys Beach – Orewa

Am nächsten Morgen gab es erstmal ein schönes Frühstück im Auto mit Blick auf das Wasser, jedoch kam dieses auch von oben… also losfahren und Rawene hinter sich lassen. Durch eine Hügellandschaft samt grasender Kühe fahrend und an Bayern denkend, kamen wir auch mal wieder an zahlreichen Briefkästen vorbei, welche die Kiwis hier liebevoll und sehr kreativ gestalten! So gibt es zahlreiche Mikrowellen auf Holzflöcken oder Milchkannen samt Deckel, aus Duplo-Steinen gebaute und kleinen Vogelhäusern ähnelnde Briefkästen. Zu denen fährt die Post mit dem Auto in Campervan Größe, gerne auch mal mit gelbem Blinklicht. Und ehe man sich versieht, „sieht es wieder ganz anders aus!“ Hier war es wieder eine an den Schwarzwald erinnernde Landschaft, obwohl… eigentlich sieht es hier doch aus wie im Sauerland! Und schon hat man dieses heimische Gefühl, welches einen ein gutes Stück begleitet. 🙂

wpid-20151031_121406.jpgAllerdings nur so weit bis vor einem wieder mal ein Urwald auftaucht, durch welchen sich die Straße nun am Berg empor windet. Zahlreiche Serpentinen, kurze Geraden, aber insgesamt einfach nur kurvig, so verlief unser Weg bis plötzlich, mitten im Nichts, unser Zwischenstop auftauchte… ein Parkplatz, eher ein Randstreifen, eine Toilette und ein Weg, der in den Wald führt. Diesen wollten wir nutzen um zu TĀNE MAHUTA, dem größten und ältesten Kauri-Baum zu gelangen, also Schuhe desinfizieren und rein in den Wald. Durch den Regen, welcher erst kurz vorher aufgehört hatte, wirkte dieser Wald noch beeindruckender! Natürlich, wild, fast wie im Regenwald umströmte uns kühle, aber feuchte Luft. Und dann stand er da, 2000 Jahre alt über 50 Meter hoch und mit einem Stammumfang von fast 14 Metern einfach nur gewaltig!! Und wie beeindruckend es ist, dass ein Baum, ein Lebewesen so alt werden kann, trotz der Einflüsse von Mensch und Natur, vielleicht lange unentdeckt, vielleicht schon immer als etwas Besonderes angesehen und durch seine Lage auch vor kräftigen Winden geschützt. Kauri Wurzeln sollen sehr empfindlich sein, umso erstaunlicher ist sein Alter! Der „Lord of the Forest“, wie er wörtlich übersetzt heißt, gilt in der Māori Mythologie als Sohn von Ranginui, dem Himmelsvater und Papatuanuku der Erdmutter, während alle Geschöpfe des Waldes als seine Kinder angesehen werden. Schön 🙂

wpid-imgp12262.jpg.jpegwpid-imgp12232.jpg.jpegEine kurze Autofahrt später sahen wir schließlich noch weitere besondere Kauri-Bäume, die „Four Sisters“, ehe wir uns wieder auf den Weg nach Süden machten.

wpid-20151031_115249.jpgwpid-20151031_115705.jpgAm BAYLYS BEACH hielten wir nur kurz an, war hier doch das Wetter nicht besonders gut. Außerdem herrschte gerade Flut am Strand und so war von dessen Größe bei Ebbe leider nicht allzu viel zu sehen, trotzdem schön für einen Zwischenstop!

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Kurz danach überspülte eine Welle den Stein... Glück gehabt! :D
Kurz danach überspülte eine Welle den Stein… Glück gehabt! 😀
War die Flut schneller?
War die Flut schneller?

Nach kurzem Überlegen wohin es heute noch weitergehen sollte, entschieden wir uns schließlich bis nach Orewa zu fahren, einem netten Badeort in einer Bucht vor Auckland. Der OREWA TOP TEN HOLIDAY PARK sollte es werden, ein sehr schöner Platz direkt am Meer. Und zum Strand verschlug es uns natürlich als erstes nachdem wir ankamen – sehr schön hier!! In aller Ruhe kochen, essen, waschen und genießen… Cheers!

wpid-img_4509.jpgwpid-img_4522.jpgwpid-img_4508.jpgwpid-img_4499.jpg

Ein Stand-Up-Paddler beim Surfen
Ein Stand-Up-Paddler beim Surfen

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