#13 Orewa – Auckland – Tapu – Coromandel

Neuseeland ist Rugby Weltmeister!! Das Feuerwerk zu Spielbeginn um fünf Uhr und vor allem jenes zu Spielende gegen sieben Uhr morgens hatte uns schon vermuten lassen, dass Neuseeland gegen Australien gewonnen, als ersten Team den Titel verteidigt hat und nun mit drei Siegen Rekordweltmeister ist. Herzlichen Glückwunsch von den Fußball-Weltmeistern! Und kaum waren wir vom Campingplatz runter und beim nahegelgenen Strand-Parkplatz angekommen, um mit Meerblick zu frühstücken, überraschte uns dort scheinbar ein neuseeländischer Sporttag. Zahlreiche Kinder und Jugendliche absolvierten eine Art Triathlon, nur dass dieser aus den Disziplinen Laufen, Schwimmen, Kajak fahren und auf einem Surfbrett kniend und mit beiden Händen paddeln bestand, während die Familien – vielfach in All Blacks Kleidung – am Strand oder im Auto saßen.

wpid-20151101_103141.jpgVon dort aus ging es dann aber erstmal nach Auckland, zurück zum YMCA Hostel, um zu erfragen, ob schon meine Fahrzeugpapiere angekommen seien. Leider waren sie dies nicht. Mal gucken wie es damit jetzt weiter geht – braucht man sie hier unbedingt oder eher nicht?! Denn wir fuhren erstmal weiter…

Auckland Harbour Bridge
Auckland Harbour Bridge

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Also in Auckland City möchte ich nicht das erste Mal im Linksverkehr unterwegs sein! Und den Highway mit seinen teilweise sechsspurigen Abschnitten je Fahrtrichtung und den zahlreichen Auf- und Abfahrten hatte ich ja bereits auf meinem Weg zum Domain Park oder zum Mount Eden von oben gesehen… Schrecklich groß!! Wir fuhren jedenfalls schon einige Tage durch das Northland und so war mir glücklicherweise schon einiges vom Linksverkehr bekannt, sodass eher die Umstellung von nahezu leeren Landstraßen zum riesigen Highway gewöhnungsbedürftig war, als die Tatsache, diesen auf der linken Seite zu befahren, was dann doch eher einer deutschen Autobahn gleicht, wenn auch größer. Es gibt jedoch auch hier ein paar Eigenheiten. Wie bereits erwähnt gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinbar nur für Touristen und die 100 km/h Höchstgeschwindigkeit im gesamten Land sowieso nur für Autos und nicht etwa für Reisebusse, welche einen kleinen Camper auch gerne mal mit 120 km/h überholen!! Etwas gewöhnungsbedürftig, da sie dies im Linksverkehr natürlich auch noch auf der rechten Seite tun.

wpid-img_4682.jpgwpid-img_4705.jpgwpid-20151101_140515.jpgwpid-20151101_141754.jpgAber nach dem erfolglosen Hostel Besuch hieß es dann: Auf zur COROMANDEL PENINSULA! Eine wunderschöne Halbinsel, östlich von Auckland gelegen, welche vor allem durch fantastische Sandstrände in unserem Gedächtnis bleiben sollte. Dies zeigte sich zum ersten Mal kurz hinter THAMES, dem letzten größeren Ort vor der Coromandel Range. Denn hier beginnt eine Kilometer lange Küstenstraße, welche direkt am Wasser verläuft. 🙂

wpid-img_4537.jpgwpid-img_4567.jpgwpid-img_4574.jpgwpid-img_4593.jpgwpid-img_4585.jpgUnd irgendwann taucht dann ein Wegweiser zu den RAPAURA WATERGARDENS auf… klingt gut, voll was für mich! 😀 Über eine immer kleiner werdende Straße, samt einspurigen und Gravel Road Abschnitten, gelangen wir schließlich zu einer kleinen Gebäudeansammlung im Wald. Die sehr freundliche Besitzerin, glaube ich jedenfalls, erklärt uns auch gleich die Rundwege über ihr Grundstück, dabei zuerst eine kleine Runde durch eher Garten ähnliches Gelände – kleine Wasserspiele und Teiche samt Seerosen säumen den schmalen Weg, dazwischen immer mal wieder steinerne Kunst im Māori-Stil. Anschließend geht es in die entgegengesetzte Richtung, an einem großen Seerosenteich und einer Entenfamilie vorbei wird der Weg spätestens nach einer schönen roten Brücke immer natürlicher und gleicht im späteren Verlauf eher einem schönen Wanderweg durch unberührte Natur, was er wohl auch ist. Es geht einige Meter bergauf, immer mal wieder von Wasserrauschen begleitet, bis man schließlich an einem tollen kleinen Wasserfall ankommt, an welchem das Wasser in „Kaskaden“ hinabfließt. Und auf einem höher gelegenen Felsen kann man hier auch sehr gut länger verweilen! 🙂

wpid-img_4645.jpgwpid-img_4656.jpgwpid-img_4639.jpgwpid-img_4675.jpgWieder am Eingang angekommen erzählten uns die Besitzer noch, dass die Gärten von Deutschen aus der Nähe von Berlin angelegt worden seien und sie jetzt versuchen würden, es in ihrem Sinne fortzuführen und zu vollenden. Es ist ihnen gelungen!! 🙂 Doch leider mussten wir ja dann doch mal irgendwann weiter, unser Ziel hieß nämlich COROMANDEL CITY. Hier übernachteten wir auf dem LONG BAY MOTOR CAMP, tolle Bucht, guter Campingplatz und ein super Ort für ein Abendessen im Sonnenuntergang!! 🙂

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Auf einem Berg kurz vor Coromandel! Hier stand sogar ein einsamer Eisverkäufer in seinem Wohnwagen… ein wirklich toller Ausblick von hier oben!!

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