#25 Stratford – Mount Taranaki – New Plymouth – Waitara

Morgens ging es nach einem kurzem Halt vor dem King Edward Park zuerst in die Innenstadt von Stratford, beziehungsweise auf die Hauptstraße der Stadt, an welcher wir ein „glockenspiel“ vorfanden – ja es heißt im Englischen genauso! Nach dem Wort „kindergarten“, welches uns auf zahlreichen Schildern in jedem Ort begegnet, ist dies nun also das zweite deutsche Wort, wir übernehmen also nicht nur englische Wörter, es funktioniert auch andersrum. 😀 Jenes Glockenspiel sieht zudem aus wie ein Turm im Fachwerk-Stil, spielt allerdings wohl die Balkonszene von Shakespeare’s Romeo und Julia mehrmals am Tag nach, indem lebensgroße Figuren in einem Turmfenster erscheinen… die nette royal-loyale Campingplatz-Betreiberin passt auf jedenfall nach Stratford – very british here!

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King Edward Park

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Anschließend verließen wir dann aber den Ort um ein Stück weit den MOUNT TARANAKI hoch zu fahren, zu einem Punkt, an dem man schon ziemlich nah an der Spitze des Berges ist, jedoch auch noch ein gutes Stück unterhalb selbiger. Zumindest versprachen wir uns von dort aus einen kleinen Ausblick auf die Vulkanspitze – was sonst – aber auch über das Umland, welches komplett flach im Gegensatz zum Rest Neuseelands ist. Von Stratford aus hatten wir leider keine Sicht auf Taranaki, wolkenvergangen wie er war, hofften und glaubten jedoch einen sonnigen Fleck über dem Berg zu sehen – und wir wurden nicht enttäuscht! Immer wieder riss die Wolkenschicht auf und zeigte den Vulkan in voller Pracht.

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Nach einer kurzen, kalten, aber sehr schönen Wanderung über einen Bergkamm fuhren wir schließlich wieder runter und weiter bis zum LAKE MANGAMAHOE. Von hier aus erhofften wir uns einen noch besseren und vor allem wolkenfreien Blick auf den Mount Taranaki – wow, Postkartenmotiv!

Nach langer Zeit konnten wir uns dann doch wieder losreißen und fuhren nach NEW PLYMOUTH weiter, eine total chaotische Stadt, wenn man sie zum ersten Mal besucht. Den Highway hat man hier scheinbar auf zwei Einbahnstraßen aufgeteilt, welche die Stadt durchqueren. Dadurch gibt es allerdings keine Straße an der man sowohl nach links als auch nach rechts abbiegen kann. Dies wird vor allem dann zum Problem, wenn man die miserable Ausschilderung in Neuseeland bedenkt, was wiederum dazu führte, dass wir lange Zeit kreuz und quer durch die Stadt fuhren, bis wir endlich zum Einkaufen am Countdown ankamen. Schrecklich! Nach dem Einkauf war es dann auch leider schon so spät, dass wir uns für einen McDonald’s Besuch entschieden. Dieser ist hier allerdings genauso verrückt wie die Straßenführung, bekommt man sein Essen doch tatsächlich an den Tisch gebracht und wird betüddelt wie in einem normalen Restaurant – Tischauswahl mit einer Mitarbeiterin, Servieren des Essens durch zwei weitere und schließlich, nach Gebrauch des Erfrischungstuches, wird nach weiteren Wünschen gefragt und ob es geschmeckt hätte – zwei Mal!! Sehr, sehr gewöhnungsbedürftig beim goldenen M.

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Irritiert schlugen wir uns mit unserem Camper nun durch die Stadt, bis hinaus nach WAITARA zum WAITARA MARINE PARK. Sehr günstiger Platz, alles vorhanden, einfach gehalten, aber für den Preis echt gut.

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