#43 Te Anau

Vom TE ANAU KIWI HOLIDAY PARK ging es heute als erstes in ein Buchungsbüro um für den nächsten Tag eine Tour zum Milfors Sound zu buchen. Gesagt, getan und gleich noch einen Ausflug zu den hiesigen GLOWWORM CAVES mitgenommen, gegen Mittag sollte es losgehen. Da bis dahin aber noch reichlich Zeit war, entschieden wir uns nach dem Einkaufen noch einmal durch den Ort zu gehen, auf der Suche nach Souvenirs  und Postkarten. Doch da der Ort nicht sehr groß ist waren wir auch damit relativ schnell fertig und machten uns auf die Suche nach einem günstigeren Campingplatz. Leider hatte ich beim Platz unserer Wahl das Gefühl, dass der Preis hier für jeden anders ist und so entschieden wir uns erneut für den uns bereits bekannten Holiday Park, welcher wirklich gut war! Auto abstellen und runter zur i-site am Hafen, der Anlegestelle der Fähren über den LAKE TE ANAU und zu den Glowworm Caves. Nach kurzer Wartezeit dort fuhren wir schließlich etwa 20 Minuten über den See – wunderschönes Berg- und See-Panorama.

Auf der anderen Seeseite angekommen betraten wir über mehrere Stege ein kleines Informationsgebäude und hörten zuerst einem kleinen Vortrag über die Geschichte der Höhlen und die uns bereits aus Waitomo bekannten Glowworms – also die Mückenlarven – zu, ehe wir uns auf den Weg Richtung Höhle machten. Diesmal war der Eingang jedoch nicht so versteckt wie beim Blackwater Rafting, jedoch mussten wir nach wenigen Metern auch hier unter der sehr niedrigen Decke durch, bevor wir schließlich einige Zeit lang in den Berg hineingingen. Und da dies ebenfalls über Stege geschah und diese zudem aus Gitterrosten bestanden, konnten wir nicht nur die beeindruckenden Wände und Decken der Tropfsteinhöhle bewundern, sondern auch den tosenden, unter uns rauschenden Fluss sehen, teilweise auch mit meterhohen Wasserfällen. 🙂 Kurz darauf endete jedoch plötzlich der Weg und wir sollten auf ein kleines Boot wechseln, mit welchem wir nun entlang eines Seils durch den folgenden Höhlenabschnitt gezogen wurden – im Stockdunkelen! Wow, was für ein toller Anblick, überall blau leuchtende Fäden! Und teilweise bildeten diese – mit etwas Fantasie – in Ansammlungen auch mal Formen wie die beiden neuseeländischen Inseln. 🙂 Leider war Fotografieren auch hier wieder verboten, was jedoch aufgrund der lichtempfindlichen Glowworms absolut richtig ist. Ohne Fotos, dafür aber mit tollen Erinnerungen ging es zurück durch die Höhle und über den See bis zum Anleger in Te Anau.

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Und da es schon später war besuchten wir heute ein nettes kleines italienisches Restaurant mit deutschen Inhabern. Und ein German Apple Crumble war mal wieder ein leckerer Nachtisch nach langer Zeit ohne Süßigkeiten. 😀

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