#53 Greymouth – Punakaiki (Pancake Rocks) – Westport – Nelson

Der heutige Tag begann mit deutlich besserem Wetter, also auf zum Strand! Nur ein paar Schritte vom Campingplatz entfernt lag ein unendlich erscheinender Küstenabschnitt voller rundgeschliffener Steine. Ob weiß, grau, schwarz oder grün war alles dabei, wobei es sich bei den grünen Artgenossen um Jade handelte. Von den Māori Pounamu oder Greenstone genannt, sind sie vor allem in ihrer Kultur wichtig, jedoch auch bei Touristen sehr beliebt, gelten sie doch als Glücksbringer wenn man sie verschenkt.

Die Strecke zwischen RAPAHOE und BARRYTOWN gehört zu den schönsten Strecken der Südinsel, verläuft sie doch zwischen der steil abfallenden Küste der Tasmansee und dem Regenwald. Die kurvige Straßenlage beim TEN MILE CREEK / WAIANIWANIWA, die vielen Farne und Palmen und die schroffen Felsvorsprünge sind hierbei hervorzuheben. Und während man in Neuseeland recht häufig auf Lookouts trifft, ist jener bei den MOTUKIEKIE ROCKS ein besonderes schöner. Zahlreiche Felsen, teilweise aussehend wie ein Kaninchen, lassen die Küste noch beeindruckender erscheinen.

Unser nächster Halt heute waren die PANCAKE ROCKS bei PUNAKAIKI, einer Kalksteinformation, welche wie übereinander gestapelte Pfannkuchen aussehen. Faszinierend was hier durch die Anhebung des Meeresbodens und die darauf folgende Erosion weicherer Gesteinsschichten geschaffen wurde. Man möchte am liebsten reinbeißen! Praktisch und überraschend zugleich, dass das örtliche Café Pancakes auf der Karte stehen hat. Wie sie wohl auf diese Idee gekommen sind… 😀

Über eine der schönsten Strecken Neuseelands gelangt man fortan bis nach WESTPORT und seien wir doch mal ehrlich, ohne kurvige Straßen wäre Neuseeland doch nur halb so schön! Der zweitgrößte Ort der Westküste ist allerdings ebenso unspektakulär wie die anderen Orte dieser Region. Hier gibt es eben aufgrund der Natur kaum Zivilisation, was wiederum gut für die Natur ist. 🙂

Dem BULLER RIVER folgend, fuhren wir lange Zeit durch die gleichnamige BULLER GORGE ehe wir kurz vor MURCHISON pausierten – Sandflies überall, also weiter! Doch erst nach etwa 130 Kilometern verließen wir die teils beeindruckende Schlucht und fuhren gen Norden bis nach NELSON zum TAHUNA BEACH KIWI HOLIDAY PARK, wo wir erneut nur eine Nacht verbringen wollten.

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