#55 Motueka

Heute hieß es erneut, auf zum Markt! Praktisch, wenn einem die Händler hinterherfahren… Nach dem Frühstück samt „German Cheesecake“ in einer örtlichen Bäckerei, gingen wir also erneut durch die Reihen der Marktstände, unter welchen wir auch eine Kleidungsverkäuferin wiederfanden. Schon in Nelson war der Hälfte von uns dieser Stand aufgefallen und so blieben wir auch diesmal stehen. Nach der Anprobe eines Kleides stellte sich zudem heraus, dass die Verkäuferin ebenfalls Deutsche war und vor 23 Jahren hierher ausgewandert war. Unglaublich wie viele Deutsche man am anderen Ende der Welt einfach trifft!

Und wenn wir schon bei den Menschen sind, die uns auf unserer Reise begegneten, kann man auch gleich ein paar von ihnen hier erwähnen. Da wäre zum Beispiel die Campingplatz-Betreiberin in Picton, ohne deren Tipp wir niemals beim Ohau Waterfall kleine Seebär-Babys gesehen hätten. Oder ihren Kollegen vom Campingplatz in Cheviot – netter Platz, kostenlose Bauernhof-Produkte. Natürlich mussten wir auch das freundliche, aber etwas skurille britische Ehepaar vom Platz in Martinborough in Dunedin wiedertreffen – die Welt ist klein! Vater und Tochter trafen wir anschließend in Invercargill und hatten ein nettes Gespräch vor unserer Weiterfahrt durch die Catlins und bis nach Wanaka, wo wir auf einer lustige Zahnarzthelferin trafen. Sowohl beim Franz Josef Glacier, als auch bei den Pancake Rocks in Punakaiki begegnete uns Sven Hannawald oder zumindest sein Doppelgänger. Eigentlich müssten noch viel mehr freundliche und hilfsbereite Menschen aufgezählt werden, da allerdings im gesamten Land nur selbige vorkommen, wäre dies an dieser Stelle aber einfach zu viel! 😀

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Es gibt mich doch tatsächlich als Playmobilfigur samt Campervan 😀

Durch die kleine Hauptstraße zurück zum Auto gehend, fand sich dann auch endlich noch eine Postfiliale, welche wir so dringend suchten. Unsere Dieselsteuer musste dringend erneuert werden, was auf den letzten 1000 Westküsten-Kilometern einfach unmöglich gewesen war. Natürlich war es Sonntag und auch diese Post hatte geschlossen, aber immerhin hatten wir für den morgigen Tag eine gefunden.

Anschließend war dann aber das Auto an der Reihe, so langsam mussten wir es dann doch zum Verkauf ins Internet stellen. Bereits in Wanaka hatten wir dafür im Mitre10-Baumarkt weiße Farbe und schwarzes Isolierband gekauft um die unschönen Farbunterschiede eine wenig zu beheben. Das Ergebnis konnte sich echt sehen lassen! 🙂

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