Hinflug / Singapore Layover

Regen und Wind – es ist einfach ungemütlich. Der europäische Dezember macht uns den Abschied leicht, als wir bereits einen Tag vor unserem Flug nach Frankfurt fahren, um möglichen wetterbedingten Verzögerungen auf der Strecke zu entgehen. Schnell noch die letzten Sachen in den Mietwagen packen und auf geht’s.

Nach dem Einchecken im Hotel fällt es einem nicht leicht zu schlafen wenn man weiß, dass am nächsten Tag ein neues Abenteuer wartet.

Unseren Mietwagen können wir zügig am Flughafen abgeben und stehen schon kurze Zeit später am Check-In-Schalter von Singapore Airlines.

Gepäck aufgeben, Sicherheitskontrolle – Jetzt kann es losgehen: 26 weitere Tage am Ende der Welt!

Um 11:40 Uhr soll der A380 (9V-SKR) mit der Flugnummer SQ25 abheben und uns sicher nach Singapur bringen. Und so kommt es auch – um halb sieben Ortszeit landen wir nach einem größtenteils ruhigen und nur teilweise holprigen Flug sanft am Changi Airport in Singapur.

Hier haben wir nun 15 1/2 Stunden Aufenthalt, checken im Aerotel Transithotel ein und schlafen ein paar Stunden, ehe wir uns nach der erfolgreichen Einwanderungskontrolle mit dem Taxi in die Stadt begeben.

Wow, Singapur ist schon aus dem klimatisierten Auto heraus beeindruckend! Eine spannende Mischung aus Tradition und Moderne.


Wir starten, nachdem wir gegen eine schwülwarme Wand gelaufen sind, am Merlion, dem wasserspeienden Wahrzeichen Singapurs. Der Name des Fabelwesens setzt sich aus den Wörtern mermaid (Meerjungfrau) und lion (Löwe) zusammen und soll die Herkunft Singapurs symbolisieren (Fischerdorf Temasek, übersetzt Seestadt / Singapura, Bedeutung Löwenstadt). Der Merlion selbst wurde 1964 entwickelt und die Statue 1972 aufgestellt. Sie ist 8,60 Meter hoch und 70 Tonnen schwer.

Entlang des Marina Reservoirs schlendern wir nun durch den Stadtteil Marina Bay. Ursprünglich wurde die Stadt an der Flussmündung des Singapore Rivers am Pazifik gegründet, ehe durch Landgewinnung und die Errichtung des Marina Barrage Damms 2008 das 2,4 km² große Marina Reservoir entstand, welches seit 2010 als Süßwasserspeicher der Stadt fungiert.

Über die Jubilee Bridge erreicht man anschließend die Esplanade – Theatres On The Bay. Hier finden eine Konzerthalle mit 1.600 Plätzen, ein Theater mit 2.000 Plätze und weitere Einrichtungen Platz. Über 6.000 dreieckige Sonnenschutzpaneele aus Aluminium (dem Sonnenstand angepasst geformt, aufgrund der Lage am Äquator) lassen das Gebäude an zwei halbe Durian-Früchte erinnern – zum Glück stinken diese nicht so!


Das The Float @ Marina Bay Stadion besteht aus einer Tribüne für 30.000 Zuschauer auf dem Land und einem schwimmenden Spielfeld im Marina Reservoir. Dazwischen, darunter, dahinter – der Formel 1 Stadtkurs des Inselstaates.

Durch den Youth Olympic Park und mit Blick auf das mit 165 Metern zweitgrößte Riesenrad der Welt, den Singapore Flyer, erreichen wir die beeindruckende Helix Bridge. 280 Meter lang, komplett aus Edel- und Carbonstahl und wie eine Doppelhelix geformt. Und von den Aussichtsplattformen hat man einen noch besseren Blick auf die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Eine davon ist das nun folgende ArtScience Museum dessen 10 „Finger“ an die Blätter einer Lotusblüte erinnern.

Über das angrenzende Einkaufszentrum erreichen wir nun den wohl bekanntesten Gebäudekomplex Singapurs – das Marina Bay Sands Hotel.

Drei 55-stöckige Hoteltürme tragen auf 191 Meter Höhe einen 340 Meter langen schiffsförmigen Baukörper, von dessen auf der Spitze gelegenen Aussichtsplattform man einen hervorragenden Rundumblick auf die Stadt hat.

Über den Marina Bay Overpass und die Dragonfly Bridge erreicht man das nächste Highlight der Stadt, die Gardens by the Bay. Diese sollen dabei helfen aus der Gartenstadt Singapur eine Stadt im Garten zu machen, also mit einem noch höheren Grünanteil. Wahnsinn, wie innerhalb weniger Jahre so ein üppiger Park entstehen kann.

Im Herzen der Gardens befindet sich der Super Tree Grove, welcher aktuell leider für einen Weihnachtsmarkt abgesperrt ist. Aber auch der Anblick von den nah vorbei führenden Wegen ist beeindruckend.
Insgesamt 18 dieser Bäume dienen zur Stromgewinnung, Wassersammlung und gekühlten Belüftung der angrenzenden Gewächshäuser, dem Flower Dome und dem Cloud Forest. Dabei sind die Supertrees mit über 160.000 Pflanzen aus 200 Arten wie Bromelien besetzt.

Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Reservoirs kehren wir mit dem völlig unterkühlten Taxi zurück zum Flughafen.

Die Sicherheitskontrolle verläuft reibungslos – bereit für den Weiterflug!

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