#6 Tauranga – Rotorua

Wake up with a view! Wie schon in Coromandel können wir auf dem Bett liegend das Meer sehen und die Wellen rauschen hören. Diesmal werde ich vom Sonnenaufgang geweckt.

Wir beginnen den Tag mit einer Fahrt zum nahegelegenen Einkaufszentrum, um uns ein paar Walkie Talkies zur Verständigung zwischen den beiden Campern zu kaufen, ehe es Richtung Mount Maunganui weitergeht. Der Vorort Taurangas ist nach dem gleichnamigen Vulkan Mauao / Mt Maunganui benannt und liegt auf einer Halbinsel direkt am Meer.

Ursprünglich wollten wir auf ebendiesen Vulkan wandern, jedoch ist es heute einfach zu heiß in der Sonne. Wir entscheiden uns stattdessen über die benachbarte, dem Strand vorgelagerte Moturiki Island zu gehen, welche mit dem Land verbunden ist. Schön hier und mit tollem Blick auf Mauao und den Badeort.

Kurz laufen wir anschließend noch durch die Straßen und essen eine Kleinigkeit, ehe es wieder raus auf den Highway geht. Rotorua ist unser nächstes Ziel.

Wir erreichen die Stadt der Thermalquellen vom Norden kommend und sehen den See auf der rechten Seite an uns vorbeigleiten. Gerade als wir uns fragen, warum wir noch nichts riechen, brennt auch schon der schwefelige Geruch nach faulen Eiern in der Nase. Nau mai ki Roturua!

Da es schon dem Nachmittag entgegen geht beschließen wir, erst einmal einen schönen Spaziergang durch den Redwood-Wald zu gehen. Auch beim zweiten Mal, und diesmal auf anderen Wegen, sehr schön! Die Kalifornischen Redwoods gehören natürlich nicht zu den einheimischen Pflanzen, sind jedoch trotzdem fantastisch anzusehen. Beeindruckend, wie groß ein Lebewesen werden kann.

Dabei sehen die sanften Riesen so zerbrechlich aus mit ihrer weichen Rinde, welche an ein Mammutfell erinnert.

Unser Campingplatz für die kommende Nacht ist wie beim letzten Mal der All Seasons Holiday Park etwas außerhalb der Stadt. Und nachdem wir uns etwas zu essen gekocht und geduscht hatten, machten wir uns noch einmal auf den Weg zu den Redwoods. Nachts kann man den dortigen Tree-Walk auf 20 Metern Höhe begehen, also quasi direkt über den höchsten Baumfarnen. Dazu kommen die perfekt zwischen den Baumriesen hängenden modernen Leuchten eines Künstlers aus der nicht weit entfernten Hawkes Bay. Schöner Tagesabschluss!

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