#13 Picton – Nelson – Kaiteriteri

Abel Tasman, wir kommen! Von Picton aus gibt es zwei mögliche Wege Richtung Westen nach Havelock zu fahren. Entweder 60 Kilometer über Blenheim oder die nur halb so lange direkte Strecke entlang der Marlborough Sounds. Und da uns die schönen Ausblicke auf die zahlreichen Buchten beim letzten Mal gut gefallen hatten, sollte es auch diesmal wieder über die Panorama-Strecke gehen. Die unendlich vielen Kurven dieser Strecke müssen wir allerdings über die Jahre verdrängt haben. Denn während wir mit unserem Spaceship noch sehr gut und auch flott vorankamen, war es für die Jucy-Fahrer eine ungleich größere und damit auch unangenehme Schaukelei. Nach einer kurzen Überlegung, zurück nach Picton und doch über Blenheim zu fahren, entschlossen wir uns trotzdem für die Strecke weiter entlang des Queen Charlotte Sounds / Tōtaranui. Dabei ist die Straße rund um Linkwater so schnurgerade, dass sie eine gern genommene Abwechslung zum bisherigen Weg darstellt. Und auch für das letzte kurvige Teilstück über die Hänge des Pelorus Sounds / Te Hoiere wird man spätestens am Cullen Point mit einem schönen Rundumblick belohnt.

Dem Pelorus River folgten wir anschließend bis zum gleichnamigen Örtchen Pelorus Bridge, in welchem sich mal wieder ein Drehort der Hobbit-Filme (Fassszene) befand. Wir brauchten jedoch zuerst eine kleine Stärkung und fanden diese im netten kleine Café unweit der Brücke. Fantastische Wedges und Brownies! Ein paar Minuten genossen wir so die Sonne, ehe wir noch einmal kurz zum Fluss runtergingen. Alle Orte verdanken übrigens ihren Namen der HMS Pelorus, einem britischen Segelschiff.

Schöner Fluss! Und auf dem Weg dorthin lassen sich zig verschiedene Farnarten bewundern. Neuseeland beheimatet schließlich etwa 200 verschiedene davon.

Parallel zum Rai River und nach einem teuren Gespräch mit einem durchaus netten Polizisten der Highway Patrol in Rai Valley fuhren wir über die Bryant Range vorbei an endlosen Nadelwäldern der Forstindustrie. Diese lichteten sich erst hinter dem Whangamoa Saddle wieder, ehe wir kurze Zeit später das Watt des Nelson Haven neben uns erblickten. Bis nach Nelson konnte es nun also nicht mehr weit sein. Wir parkten erneut gegenüber des wohl hässlichsten Rathauses der Welt direkt vor der örtlichen I-Site, gingen erst kurz durch den Shop und anschließend einmal die Trafalgar Street runter bis zur Christ Church – nette Stadt!

Lange hielten wir uns auch aufgrund der schon geschlossenen Geschäfte nicht auf und fuhren direkt weiter nach Motueka, wo wir den Einkauf für die kommenden Weihnachtstage vornehmen wollten. In Motueka fühlten wir uns beim letzten Mal schon fast heimisch und auch diesmal empfanden wir Motueka wieder als charmantes kleines Örtchen. Heute blieb es jedoch beim Besuch des Countdown, denn unser Campingplatz für die kommenden Nächte befand sich ein paar Kilometer nördlich in Kaiteriteri. Vorbei an den Obstplantagen rund um Riwaka und über eine paar Hügel erreichten wir das Kaiteriteri Recreation Reserve direkt am Strand – schöner Platz. Und da der Tidenhub hier über vier Meter betragen kann, konnten wir bei unseren Ankunft noch einen netten Spaziergang bis zur anderen Seite der Bucht machen, woran im Sonnenuntergang gar nicht mehr zu denken war.

Dafür war dieser umso spektakulärer mit seinem völlig verrückten Licht zwischen orange und lila. Anstrengender Tag mit schönen Zwischenstops!

Dezember 2018

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